Unterschied Drosselklappe 3F/NZ 

Meist werden die NZ Klappen auch für den 3F angeboten.

Jedoch gibt es da einige Unterschiede.

Die Bild Dokumentation zeigt es deutlich.

 

Was einem erstmal von vorne nicht so auffällt sind die Unterdruckschlauchanschlüsse 

3F / NZ Drosselklappe
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Seitlich sieht man schon einen großen Unterschied zur NZ Klappe.

Die Kurvenscheibe ist anders beim NZ wie zum 3F. 

3F  / NZ Drosselklappe
________3F______________________NZ_________

 

Der 3F hast einen Drosselklappenpotentiometer der NZ einen Schalter für die Drosselklappe 

________3F______________________NZ_________

 

Bei der NZ Klappe ist die Klappe im oberen Bereich montiert. 

________3F______________________NZ_________

 

Wenn man darauf achtet kann man sich so schnell keine falsche Klappe andrehen lassen.

 

Einsatz des Drosselklappenpotenziometers

Verwendung be Gemischbildungssystemen (Einspritzanlagen, Motronic) als Lastsignal - Der Drosselklappenwinkel wird als Information über den jeweiligen Lastzustand des Motors an das Steuergerät übermittelt.

Durch das Öffnen der Drosselklappe mit Hilfe des Gaspedals wird dem Motor ein gewünschter Betriebspunkt vorgegeben.  

Der Luftbedarf  in diesem Betriebspunkt wird aus der Drosselklappenstellung, die das Drosselklappenpotentiometer erfasst, und der dazugehörigen Drehzahl bestimmt.  

Das Erkennen der Betriebszustände "Leerlauf" und "Volllast" sind für die Volllastanreicherung und die Schubabschaltung wichtig. Das Motormanagement kann entsprechend der Last und Drehzahl die jeweilige Kraftstoffgrundeinspritzmenge berechnen. 

Funktion 

Der Schleiferarm des Potentiometers ist direkt auf die Drosselklappenwelle aufgepresst. Je nach Stellung des Arms ändert sich die Signalspannung, die zwischen einer Widerstandsbahn und einer so genannten Kollektorbahn auf dem Gehäusedeckel des Potentiometers abgenommen wird. Zur Erhöhung der Genauigkeit ist der Winkelbereich in zwei Widerstandsbahnen aufgeteilt.
      
Neben der Stellung der Drosselklappe berechnet das Steuergerät auch die    Winkelgeschwindigkeit, d.h. ob die Drosselklappe langsam oder schnell betätigt  wird.
             

Der Vorläufer des Drosselklappenpotis war ein Drosselklappenschalter, der mit einem Leerlauf- und Volllastkontakt ausgestattet war und bei K-Jetronic und L-Jetronic Verwendung fand. Bei heutigen Gemischbildungssystemen  befindet sich das meist redundant ausgelegte Poti häufig in kompakten Drosselklappensteuereinheiten.